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Aktuelles

11.2012 Sach- und Fachkundenachweis für Makler und Verwalter gefordert

Der Immobilienverband IVD fordert nachdrücklich die Einführung eines Sach- und Fachkundenachweises für Makler und Verwalter. Vor Erteilung einer Gewerbeerlaubnis gemäß § 34 c GewO sollten Immobilienmakler und -verwalter ihre Qualifikation für den Beruf nachweisen müssen. "Die Aufgaben und die Verantwortung der Makler und Verwalter steigen zunehmend und sind in den letzten Jahren so umfangreich geworden, dass eine gewisse Marktkenntniss und Kompetenz zwingend sind", sagt Jens-Ulrich Kießling, Präsident des IVD. Es müsse der Vergangenheit angehören, dass die Erteilung der Gewerbeerlaubnis ohne einen fachlichen Nachweis als Voraussetzung zur Gründung eines Immobilienmaklerunternehmens oder zum Immobilienverwalter ausreiche. "Wir fordern schon seit Jahren, dass der Sach- und Fachkundenachweis gesetzlich verankert wird und so einheitliche Qualitätsstandards den Markt bestimmen", berichtet Kießling. Weiterlesen: http://ivd.net/der-bundesverband/nachrichtendetail/article/ivd-fordert-sach-und-fachkundenachweis-fuer-makler-und-verwalter-1.html


11.2012 Bundesrat will besser vor Schrottimmobilien schützen

Immobilienkäufer sollen künftig besser vor dem Erwerb vonSchrottimmobilien geschützt werden. Dazu hat der Bundesrat nun beschlossen, den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Verbraucherschutzes im notariellen Beurkundungsverfahren in den Bundestag einzubringen (Drucksache 619/12 Beschluss). Dieses sieht unter anderem vor, dass dem Käufer der Text des Kaufvertrags mindestens zwei Wochen vor der Beurkundung vom Notar zur Verfügung gestellt wird. Das soll gewährleisten, dass der Erwerber ausreichend Gelegenheit bekommt, sich mit dem Beurkundungsgegenstand auseinanderzusetzen. Bislang musste der Notar nur darauf hinwirken, dass der Käufer den Text erhält. Die Übergabe konnte aber auch durch den Bauträger oder einen Vertriebler erfolgen. Nach der geplanten Regelung muss der Notar eine schriftliche Begründung abgeben, falls die Zweiwochenfrist unterschritten wird. Zudem sollen nach dem Entwurf auch die Dienstaufsichtsvorschriften für Notare verschärft und neue Amtsenthebungsgründe für Notare geschaffen werden. Der Gesetzentwurf liegt nun zunächst bei der Bundesregierung, die innerhalb von sechs Wochen ihre Auffassung dazu darlegen soll.


11.2012 Immobilienkredite performen stabiler als Direktanlagen

In den vergangenen zwölf Jahren haben Investitionen in europäische und insbesondere deutsche Immobilienfinanzierungen eine bessere Risiko-Rendite-Relation geboten als Immobilienaktien. Das ergab eine Analyse von Collineo Research. Deren Zahlen sprechen eine klare Sprache - allerdings nicht in jedem Fall mit Bezug auf Deutschland. Zu den Ergebnissen der Studie: http://www.immobilien-zeitung.de/1000011809/immobilienkredite-performen-stabiler-als-direktanlagen


11.2012 Umzugsbereitschaft wegen hoher Miete ist hoch

Die Bevölkerung in Deutschland sieht in höheren Energie- und Stromkosten den wichtigsten Grund für steigende Mieten. Das ergab eine Telefonumfrage von TNS Infratest im Auftrag der Finanzgruppe Wüstenrot & Württembergische. 87% der Befragten gaben diesen Grund an. Fast jeder Vierte will sich als Reaktion auf steigende Mieten nach einer neuen Wohnung umschauen. Die betrifft vor allem Haushalte mit 1.500 bis 2.000 Euro Nettoeinkommen (32%) und Haushalte, die 2.000 bis 2.500 Euro zur Verfügung haben (35%). 51% der Befragten sind der Meinung, dass der Vermieter die Kosten für die energetische Sanierung eines Hauses nicht auf die Mieter umlegen dürfen sollte.


11.2012 BGH: Zustimmung des Verwalters bleibt gültig

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass die Zustimmung eines Verwalters zum Verkauf des Wohnungseigentums auch über das Ende der Bestellung als Verwalter hinaus gültig bleibt (Az. V ZB 2/12). In dem nun veröffentlichten Beschluss vom 11. Oktober dieses Jahres war der Antrag auf Umschreibung des Eigentums beim Grundbuchamt erst drei Monate nach Ende der Bestellung als Verwalter gestellt worden. Das Amt hatte deshalb eine Umschreibung angelehnt und die Zustimmung des derzeitigen Verwalters angefordert. Zu Unrecht, wie jetzt der BGH sagte. Das Zustimmungserfordernis diene ja vor allem auch dazu, die Eigentü-mergemeinschaft davor zu schützen, dass die Wohnung an einen persönlich oder finanziell unzuverlässigen Erwerber gehe. Dem sei auch mit der Zustimmung des früheren Verwalters genüge getan.


11.2012 Logistikimmobilien: Rhein-Main-Gebiet Spitzenreiter im Neubau

Mit über 150.000 m² neu entstehenden Logistikflächen hatte die Rhein-Main-Region im bisherigen Jahresverlauf unter allen Logistikregionen den größten Anteil am Neubauvolumen. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung von Logivest hervor. Zweit- und drittplatzierte Regionen sind in dem Ranking Niederrhein und Stuttgart. Dort kommen jeweils mehr als 100.000 m² neue Flächen auf den Markt. Insgesamt wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres Logistikprojekte mit rd. 1,8 Mio. m² begonnen, wobei der Oktober mit rd. 291.000 m² im Monatsvergleich das bislang höchste Neubauvolumen aufwies.


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