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Objektdaten

55743 Idar-Oberstein, Heldersgässchen 20 (Landkreis Birkenfeld)
Kaufpreisvorstellung
49.000 €
Angebotsnummer
1206
Wohnfläche
156 m²
Zimmer
5
Grundstück
793 m²
Maklerprovision
€ 2.975 inkl 19% USt

Energieausweis

  • Baujahr
    1896
  • Wärmeträger
    Erdgas
  • Endenergiebedarf
    325,7 kWh/(m²*a)
  • Endenergieverbrauch
    – kWh/(m²*a)
  • Energieeffizienzklasse
    H

Sanierung oder Abriss – Elegantes Wohnhaus mit hohem Sanierungsbedarf in zauberhafter Stadtrandlage!

-Beschreibung der Immobilie nach Angaben des Eigentümers bzw. Auskunftsberechtigten-

In einer ruhigen und zugleich zentrumsnahmen Seitenstraße des Idar-Obersteiner Stadtteil Idar gelegen, wurde um 1896 das zu veräußernde repräsentative Wohnhaus erbaut.

Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 156 m², die sich wie folgt verteilt:

Im Erdgeschoss befinden sich Küche, Esszimmer, Wohnzimmer, Wintergarten und WC und im Dachgeschoss 4 Zimmer und Bad (Wanne/Dusche/WC). Die Deckenhöhen betragen 2,59-2,75 m im Erd- und 2,15-2,37 m im Dachgeschoss.

Eine Bodeneinschubtreppe führt zum niedrigen Dachboden, der für Lagerzwecke genutzt werden kann. Das Gebäude ist unterkellert. Es sind zwei Garagen angebaut.

Das Gebäude wird mit einer Gaszentralheizung beheizt. Der Brennwertkessel, Fabrikat Junkers, wurde 2014 erneuert. Alternativ steht der Holzofen im Wohn-/Essbereich zur Verfügung. Die isolierverglasten Kunststofffenster im Wohnbereich wurden in den 80er und 90er Jahren erneuert. Das Dach ist mit Kunstschiefer eingedeckt. Im Kellerbereich befindet sich ein gefasster Grundwasserbrunnen.

Das idyllische, vorwiegend als Wiesenfläche gestaltete und wunderbar eingewachsene Grundstück hat eine Größe von ca. 793 m².

Soviel zu den simplen Daten des Hauses. Damit ist die Geschichte aber nicht zu Ende erzählt.

Die heutige Eigentümerin hat das Haus im Jahr 2016 erworben. Mit den Vorbesitzern war ein ca. 4 Jahre währender Rechtsstreit anhängig. Bei diesem ging es in erster Linie um einen – vermutlich langjährigen – aktiven Holzwurmbefall im Haus und weitere Mängel. In dieser Angelegenheit wurde zweimal ein vom Gericht bestellter Gutachter hinzugezogen, der akribisch Proben nahm und Mängel in einem ca. 200 Seiten umfassenden Gutachten mit Bildmaterial dokumentierte. Dieses Gutachten kann von einem ernsthaften Kaufinteressenten eingesehen werden. Über die im Gutachten festgestellten Mängel hinaus existieren weitere Mängel.

An verschiedenen Stellen im Haus sind lebende Käfer gefunden worden. Aufgrund des Lebenszyklus‘ dieser Holzschädlinge muß man davon ausgehen, daß es sich um einen langfristigen Befall handeln musste, da die Holzwürmer jahrelang im Holz verbleiben, bevor sie sich verpuppen und nur eine kurze Lebensspanne haben als Käfer zur Fortpflanzung. Man kann nur schwer sagen, wo genau und in welchem Umfang sich der Befall bereits ausgebreitet hat. Aufgrund der vermuteten Holzständerbauweise des Hauses muß auch eine Beeinträchtigung der Statik geprüft werden. Um ganz sicher zu sein, müsste großflächig geöffnet werden, was zu einer Kernsanierung oder sogar zu einem Abriss führen könnte. Auch die Stabilität des Dachstuhls wurde in Frage gestellt.

Sie sehen also, hier wird mit komplett offenen Karten gespielt. Es gibt zwei Varianten: Diejenige, das Haus zu erhalten, was mit immensen Kosten verbunden ist oder sein könnte oder die zweite, das Haus abzureißen und ein wunderbar eingewachsenes Grundstück neu zu bebauen.

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